spot
Altes Zeughaus Siegburg
Was ihr entdecken könnt
Nachdem Siegburg zur Kreisstadt erhoben worden war, wurde ab circa 1830 das örtliche Zeughaus errichtet. Heute beherbergt es die Engelbert-Humperdinck-Musikschule.
Am Rand der historischen Siegburger Altstadt, unweit des Aufstiegs zum Michaelsberg, steht ein markantes Gebäude des frühen 19. Jahrhunderts: das ehemalige Zeughaus. Errichtet wurde es um 1830, nachdem Siegburg zur Kreisstadt des Siegkreises erhoben worden war. In dieser Zeit erhielt die Bürgerwehr ein eigenes Gebäude als Waffen- und Gerätemagazin. Ein Zweckbau, der die militärische Organisation der jungen Kreisstadt widerspiegelte.
Das Zeughaus ist ein schlichter, zweigeschossiger Bau mit kräftigen Mauern, dessen Gestaltung typisch für preußische Funktionsarchitektur des frühen 19. Jahrhunderts ist. Auch wenn der Bau äußerlich unspektakulär wirkt, zeugen das massive Mauerwerk und die klar gegliederten Fassaden von seiner ursprünglichen Bestimmung als Lagerort schwerer Ausrüstung.
Nach seiner militärischen Nutzung wurde das Gebäude im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts mehrfach umgewidmet. Ein bedeutendes Kapitel war der sogenannte „Sturm auf das Siegburger Zeughaus“ im Jahr 1848, als Freischärler im Zuge der Revolution versuchten, das Waffenlager anzugreifen - ein Ereignis, das in die regionale Geschichte einging.
Heute ist das frühere Arsenal ein Ort kultureller Arbeit. Seit dem 7. Juli 2004 befindet sich hier die Musikwerkstatt Engelbert Humperdinck, eine Einrichtung, die ergänzend zur Musikschule der Stadt arbeitet. Sie widmet sich der Nachwuchsförderung, der Edition unbekannter Werke Humperdincks sowie der musikalischen Projektarbeit in der Region. Die Ansiedlung der Werkstatt geht auf das in den 1990er-Jahren entwickelte Gesamtkonzept zur Stärkung des kulturellen Lebens in Siegburg zurück.
Die Umnutzung des historischen Gebäudes verbindet Denkmalschutz und lebendige Kulturarbeit und macht das frühere Waffenlager zu einem Ort kreativer und musikalischer Entfaltung.
(Stadtbetriebe Siegburg AöR, Fachbereich Tourismusförderung, 2026)
Das Zeughaus ist ein schlichter, zweigeschossiger Bau mit kräftigen Mauern, dessen Gestaltung typisch für preußische Funktionsarchitektur des frühen 19. Jahrhunderts ist. Auch wenn der Bau äußerlich unspektakulär wirkt, zeugen das massive Mauerwerk und die klar gegliederten Fassaden von seiner ursprünglichen Bestimmung als Lagerort schwerer Ausrüstung.
Nach seiner militärischen Nutzung wurde das Gebäude im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts mehrfach umgewidmet. Ein bedeutendes Kapitel war der sogenannte „Sturm auf das Siegburger Zeughaus“ im Jahr 1848, als Freischärler im Zuge der Revolution versuchten, das Waffenlager anzugreifen - ein Ereignis, das in die regionale Geschichte einging.
Heute ist das frühere Arsenal ein Ort kultureller Arbeit. Seit dem 7. Juli 2004 befindet sich hier die Musikwerkstatt Engelbert Humperdinck, eine Einrichtung, die ergänzend zur Musikschule der Stadt arbeitet. Sie widmet sich der Nachwuchsförderung, der Edition unbekannter Werke Humperdincks sowie der musikalischen Projektarbeit in der Region. Die Ansiedlung der Werkstatt geht auf das in den 1990er-Jahren entwickelte Gesamtkonzept zur Stärkung des kulturellen Lebens in Siegburg zurück.
Die Umnutzung des historischen Gebäudes verbindet Denkmalschutz und lebendige Kulturarbeit und macht das frühere Waffenlager zu einem Ort kreativer und musikalischer Entfaltung.
(Stadtbetriebe Siegburg AöR, Fachbereich Tourismusförderung, 2026)