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Pfarrkirche St. Martinus in Zons


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Der Kölner Erzbischof Friedrich III. von Saarwerden ließ die ehemalige Pfarrkirche St. Martinus in der Zonser Altstadt im 15. Jahrhundert anstelle einer Kapelle aus dem 11. Jahrhundert errichten.

Am Standort der römisch-katholischen Pfarrkirche St. Martinus an der Grünwaldstraße wird in der Mitte des 12. Jahrhunderts schriftlich eine dem Heiligen Martin geweihte Kapelle genannt. Vermutlich liegen die Ursprünge dieser Kapelle bereits im 11. Jahrhundert. Erst um 1300 wurde sie zur Pfarrkirche erhoben, gehörte aber bis Ende 1500 der Kirchengemeinde Brügel an. Mit dem Rheindurchbruch von 1374 änderte der Rhein während eines Hochwassers seinen Flussverlauf und damit auch die Besiedlung von Brügel. In der Folge wurde die Martinuskapelle schließlich Eigenkirche. Zur selbständigen Pfarrkirche wurde die Kapelle laut einer Urkunde erst im Jahre 1593 erhoben.

Im 15. Jahrhundert ließ der Erzbischof Friedrich III. von Saarwerden, der den Rheinzoll von Neuss nach Zons verlegt hatte, anstelle der Kapelle eine neue gotische Kirche erbauen. Die heutige St. Martinus Kirche im neugotischen Stil wurde schließlich zwischen 1875 und 1879 vom Kölner Dombaumeister Vincenz Statz errichtet.

Das Steinkreuz, das heute auf dem Vorplatz der Kirche steht, gehört nicht zu dem ursprünglichen Bau. Früher stand es vor dem Franziskanerkloster, das sich bis Anfang 1800 am Juddeturm befand.

Hinweis
Die Pfarrkirche St. Martinus ist eingetragenes Baudenkmal der Stadt Dormagen (Denkmal Nr. 0.10).

(Lea Recken, LVR-Abteilung Digitales Kulturerbe, 2025)


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