spot
Ruine der Höhenburg Haller in Monschau
Was ihr entdecken könnt
Auf einem südwestlichen Sporn des Katzenberges liegt oberhalb von Monschau die Ruine des Haller, einer ehemaligen Höhenburg.
Nach aktuellen Erkenntnissen handelt es sich bei der Haller-Ruine auf dem Katzenberg oberhalb von Monschau um eine Vorgängerburg der Burg Monschau auf der anderen Seite des Ortes.
Entstehung und Nutzung im 13. Jahrhundert
Der Haller ist eine Höhenburg vom Typ der Turmburgen und bestand aus einem einzigen Wohn- und Verteidigungsturm mit einer massiven Mauer von bis zu 2,50 Metern Dicke an drei Seiten. Wahrscheinlich wurde der Sockel der Anlage aus dem Felsen herausgearbeitet.
Die Herren von Limburg ließen den Haller im 13. Jahrhundert als Wohnturm errichten. Aufgrund seiner Lage war eine Erweiterung jedoch ausgeschlossen, was die Herrschaften zum Bau der Burg Monschau veranlasste, als ihnen der Platz ausging.
Nutzung und Gestalt in der Neuzeit
Im späten 16. Jahrhundert wurden Teile des Hallers abgetragen, um den Eselsturm der Burg Monschau zu erhöhen. Zeichnungen aus dem 16. und 17. Jahrhundert zeigen den Haller noch mit einem Turmhelm, dessen Reparatur durch eine an den Monschauer Bürgermeister gestellte Rechnung von 1695/1696 belegt ist. Ab der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde der Turm als Pulverlager und Wachhaus genutzt.
Ab dem 18. Jahrhundert verfiel das Gebäude dann zur Ruine. 1971 verhüllte das Künstlerpaar Christo und Jeanne-Claude den Haller und den Eselsturm im Rahmen des projekts mon SCHAU.
Der Haller ist von der Altstadt Monschaus aus zugänglich und kann von außen besichtigt werden.
(Antonia Frinken, LVR-Abteilung Digitales Kulturerbe, 2025)
Entstehung und Nutzung im 13. Jahrhundert
Der Haller ist eine Höhenburg vom Typ der Turmburgen und bestand aus einem einzigen Wohn- und Verteidigungsturm mit einer massiven Mauer von bis zu 2,50 Metern Dicke an drei Seiten. Wahrscheinlich wurde der Sockel der Anlage aus dem Felsen herausgearbeitet.
Die Herren von Limburg ließen den Haller im 13. Jahrhundert als Wohnturm errichten. Aufgrund seiner Lage war eine Erweiterung jedoch ausgeschlossen, was die Herrschaften zum Bau der Burg Monschau veranlasste, als ihnen der Platz ausging.
Nutzung und Gestalt in der Neuzeit
Im späten 16. Jahrhundert wurden Teile des Hallers abgetragen, um den Eselsturm der Burg Monschau zu erhöhen. Zeichnungen aus dem 16. und 17. Jahrhundert zeigen den Haller noch mit einem Turmhelm, dessen Reparatur durch eine an den Monschauer Bürgermeister gestellte Rechnung von 1695/1696 belegt ist. Ab der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde der Turm als Pulverlager und Wachhaus genutzt.
Ab dem 18. Jahrhundert verfiel das Gebäude dann zur Ruine. 1971 verhüllte das Künstlerpaar Christo und Jeanne-Claude den Haller und den Eselsturm im Rahmen des projekts mon SCHAU.
Der Haller ist von der Altstadt Monschaus aus zugänglich und kann von außen besichtigt werden.
(Antonia Frinken, LVR-Abteilung Digitales Kulturerbe, 2025)