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Rheintor in Zons mit Rheinturm, Zollhaus und Kapelle der Dreifaltigkeit
Was ihr entdecken könnt
Das Rheintor, als Gebäude des Rheinturms in Zons, grenzt unmittelbar an das Zollhaus und die Kapelle zur heiligen Dreifaltigkeit an. Es ist als Doppeltor ausgebildet und bildet die Pforte zur Zollfeste Zons.
Das Rheintor, das Zollhaus und der Rhein- beziehungsweise Zollturm im Nordosten von Zons und bilden den Eingang in die Zollfeste. Feste waren im Mittelalter mit Mauern befestigte Anlagen, die zur Überwachung und Verteidigung eines Gebietes dienten.
Das Rheintor steht vor dem Denkmal des Stadtgründers und Erzbischofs Friedrich III. von Saarwerden am Platz „Vor dem Rheintor“. Es war eines von zwei öffentlichen Toren, das in die Zollfeste führte. Geht man durch das Rheintor hindurch, läuft man direkt auf den quadratischen und sechs Stockwerke hohen Rheinturm zu. Mit dessen Fertigstellung 1388 war die äußere Stadtbefestigung von Zons vollendet. Im Rheinturm wurde der Zoll eingenommen und verwaltet. Die Schiffsleute konnten hier nicht passieren, ohne den Zoll bezahlt zu haben.
Über 400 Jahre lang war der Turm im Eigentum des Kölner Domkapitels, bis er ab 1855 zum Franziskanerkloster wurde und daraufhin weitere 100 Jahre als Klosteranlage für unterschiedliche Ordensgemeinschaften diente.
Links an das Rheintor schließt das ehemalige Zollhaus an und unmittelbar rechts vom Tor befindet sich die 1860 von Franziskanermönchen errichtete Kapelle „Maria von den Engeln“, auch Dreifaltigkeitskapelle genannt.
Diese Kapelle wird jedoch nur noch gelegentlich für Gottesdienste genutzt, seitdem 1959 die Vinzentinerinnen-Schwestern die Klosteranlage verlassen haben.
(Lea Recken, LVR-Abteilung Digitales Kulturerbe, 2025)
Das Rheintor steht vor dem Denkmal des Stadtgründers und Erzbischofs Friedrich III. von Saarwerden am Platz „Vor dem Rheintor“. Es war eines von zwei öffentlichen Toren, das in die Zollfeste führte. Geht man durch das Rheintor hindurch, läuft man direkt auf den quadratischen und sechs Stockwerke hohen Rheinturm zu. Mit dessen Fertigstellung 1388 war die äußere Stadtbefestigung von Zons vollendet. Im Rheinturm wurde der Zoll eingenommen und verwaltet. Die Schiffsleute konnten hier nicht passieren, ohne den Zoll bezahlt zu haben.
Über 400 Jahre lang war der Turm im Eigentum des Kölner Domkapitels, bis er ab 1855 zum Franziskanerkloster wurde und daraufhin weitere 100 Jahre als Klosteranlage für unterschiedliche Ordensgemeinschaften diente.
Links an das Rheintor schließt das ehemalige Zollhaus an und unmittelbar rechts vom Tor befindet sich die 1860 von Franziskanermönchen errichtete Kapelle „Maria von den Engeln“, auch Dreifaltigkeitskapelle genannt.
Diese Kapelle wird jedoch nur noch gelegentlich für Gottesdienste genutzt, seitdem 1959 die Vinzentinerinnen-Schwestern die Klosteranlage verlassen haben.
(Lea Recken, LVR-Abteilung Digitales Kulturerbe, 2025)