Pfarrkirche Sankt Georg in Altenrath
Was ihr entdecken könnt
Altenrath wird 1117 erstmals erwähnt, als die romanische Kirche St. Georg wohl schon gestanden hat. Diese stammt aus dem 12. Jahrhundert und wurde im romanischem Stil mit Knickhelmdach erbaut. Ein Umbau erfolgte im 17. beziehungsweise 18. Jahrhundert.
Der Ort Altenrath wird erstmals 1117 erwähnt, als die romanische Kirche mit Knickhelmdach wohl schon gestanden hat.
In der Reformationszeit kam es in Altenrath zu konfessionellen Veränderungen. Zwischen 1572 und 1622 bestand im Ort sowohl eine calvinistische als auch eine lutherische Gemeinde. Das Kirchspiel erstreckte sich bis in die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts über fast die gesamte Heideterrasse und umfasste mehrere kleinere Ortschaften (die Pfarrei Altenrath unterstand gerichtlich dem Amt Porz, dem Botenamt Volberg und der Freiheit Scheiderhöhe). In dieser Zeit erfolgt auch ein Umbau des Kirchengebäudes.
Weitere entscheidende Veränderungen für die Pfarrkirche und ihre Gemeinde erfolgten im Zusammenhang mit der militärischen Nutzung der Wahner Heide. Anfang des 20. Jahrhunderts rückte der Truppenübungsplatz bis in die Nähe Altenraths vor. Schließlich wurde die Gemeinde 1938 geräumt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Altenrath wiederbesiedelt und somit begann für die Kirche in Altenrath ein neuer Abschnitt.
Unmittelbar südlich und östlich der Kirche liegt der Altenrather Friedhof. Nördlich der Kirche, zur Flughafenstraße hin, befinden sich zahlreiche ältere Grabsteine, die ihren Inschriften nach von der um 1915 wegen des Ausbaus des Truppenübungsplatzes aufgegebenen ehemaligen Ortschaft Sand stammen. Die Grabsteine wurden möglicherweise hierhin transloziert.
(Alexandra Lehmann / LVR-Umweltamt 2003, Christoph Boddenberg / Franz-Josef Knöchel, LVR-Redaktion KuLaDig, 2011/ Ergänzungen von Adrian Greiner, Digitales Kulturerbe LVR, 2026)
Internet:
www.troisdorf.de: Altenrath: Vom Truppenübungsplatz zum Stadtteil (abgerufen 31.08.2026)
In der Reformationszeit kam es in Altenrath zu konfessionellen Veränderungen. Zwischen 1572 und 1622 bestand im Ort sowohl eine calvinistische als auch eine lutherische Gemeinde. Das Kirchspiel erstreckte sich bis in die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts über fast die gesamte Heideterrasse und umfasste mehrere kleinere Ortschaften (die Pfarrei Altenrath unterstand gerichtlich dem Amt Porz, dem Botenamt Volberg und der Freiheit Scheiderhöhe). In dieser Zeit erfolgt auch ein Umbau des Kirchengebäudes.
Weitere entscheidende Veränderungen für die Pfarrkirche und ihre Gemeinde erfolgten im Zusammenhang mit der militärischen Nutzung der Wahner Heide. Anfang des 20. Jahrhunderts rückte der Truppenübungsplatz bis in die Nähe Altenraths vor. Schließlich wurde die Gemeinde 1938 geräumt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Altenrath wiederbesiedelt und somit begann für die Kirche in Altenrath ein neuer Abschnitt.
Unmittelbar südlich und östlich der Kirche liegt der Altenrather Friedhof. Nördlich der Kirche, zur Flughafenstraße hin, befinden sich zahlreiche ältere Grabsteine, die ihren Inschriften nach von der um 1915 wegen des Ausbaus des Truppenübungsplatzes aufgegebenen ehemaligen Ortschaft Sand stammen. Die Grabsteine wurden möglicherweise hierhin transloziert.
(Alexandra Lehmann / LVR-Umweltamt 2003, Christoph Boddenberg / Franz-Josef Knöchel, LVR-Redaktion KuLaDig, 2011/ Ergänzungen von Adrian Greiner, Digitales Kulturerbe LVR, 2026)
Internet:
www.troisdorf.de: Altenrath: Vom Truppenübungsplatz zum Stadtteil (abgerufen 31.08.2026)