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Bottmühle am Severinswall
Was ihr entdecken könnt
Die Bottmühle war Teil der mittelalterlichen Stadtmauer Kölns und befindet sich auf halber Strecke zwischen Bayenturm und Severinstorburg. Seinen Namen bekam der Turm durch den drehbaren, hölzernen Unterbau der Mühle, der als "Bott" bezeichnet wird.
Bottmühle – Die Windmühle auf der Kölner Stadtmauer
Zwischen der Severinstorburg und dem Bayenturm steht ein ungewöhnlicher Zeuge der Kölner Stadtgeschichte: die Bottmühle. Der runde, von Efeu bewachsene Turm war einst Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung und verbindet bis heute Verteidigung, Handwerk und Stadtleben.
Vom Wehrturm zur Windmühle
Im 16. Jahrhundert ließ der italienische Baumeister Alessandro Pasqualini an dieser Stelle eine Verteidigungsplattform zur Verstärkung der Stadtmauer errichten. Rund 120 Jahre später entstand darauf eine Windmühle.
Ihren Namen erhielt die Bottmühle durch ihren besonderen Aufbau: Der drehbare hölzerne Unterbau der Mühle wurde im Rheinland als „Bott“ bezeichnet.
Mehl für die Stadt
Die Windmühlen auf der Kölner Stadtmauer hatten eine wichtige Aufgabe. Besonders in Zeiten von Belagerungen oder Hochwasser konnten sie die Versorgung der Bevölkerung mit Mehl sichern, wenn andere Mühlen nicht genutzt werden konnten.
Als die Kölner Stadtmauer ab 1881 größtenteils abgetragen wurde, blieb die Bottmühle erhalten. Ihr Besitzer ließ den Turm damals im Stil einer mittelalterlichen Befestigungsanlage ausbauen – und bewahrte damit ein besonderes Stück Kölner Geschichte.
Heute ist die Bottmühle nicht mehr in Betrieb: Sie dient als Treffpunkt und Domizil der Jugendorganisation Die Falken.
(Suzan Leblebici, Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, 2013/überarbeitete Version des Eintrags zum Objekt in der Fachanwendung KuLaDig; Adrian Greiner/ LVR-Abteilung Digitales Kulturerbe, 2026)
Zwischen der Severinstorburg und dem Bayenturm steht ein ungewöhnlicher Zeuge der Kölner Stadtgeschichte: die Bottmühle. Der runde, von Efeu bewachsene Turm war einst Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung und verbindet bis heute Verteidigung, Handwerk und Stadtleben.
Vom Wehrturm zur Windmühle
Im 16. Jahrhundert ließ der italienische Baumeister Alessandro Pasqualini an dieser Stelle eine Verteidigungsplattform zur Verstärkung der Stadtmauer errichten. Rund 120 Jahre später entstand darauf eine Windmühle.
Ihren Namen erhielt die Bottmühle durch ihren besonderen Aufbau: Der drehbare hölzerne Unterbau der Mühle wurde im Rheinland als „Bott“ bezeichnet.
Mehl für die Stadt
Die Windmühlen auf der Kölner Stadtmauer hatten eine wichtige Aufgabe. Besonders in Zeiten von Belagerungen oder Hochwasser konnten sie die Versorgung der Bevölkerung mit Mehl sichern, wenn andere Mühlen nicht genutzt werden konnten.
Als die Kölner Stadtmauer ab 1881 größtenteils abgetragen wurde, blieb die Bottmühle erhalten. Ihr Besitzer ließ den Turm damals im Stil einer mittelalterlichen Befestigungsanlage ausbauen – und bewahrte damit ein besonderes Stück Kölner Geschichte.
Heute ist die Bottmühle nicht mehr in Betrieb: Sie dient als Treffpunkt und Domizil der Jugendorganisation Die Falken.
(Suzan Leblebici, Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, 2013/überarbeitete Version des Eintrags zum Objekt in der Fachanwendung KuLaDig; Adrian Greiner/ LVR-Abteilung Digitales Kulturerbe, 2026)